Allgemein, Krimi, Spannung

Sterbekammer – Romy Fölck

Titel: Sterbekammer

Autor: Romy Fölck

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 430 Seiten

ISBN: 978-3-7857-2654-9

Preis: 20,00€

Reihenband: 3

Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️


Lokalkrimis müssen nicht abgedroschen und langweilig sein! Das hat Romy Fölck bereits zum dritten Mal bewiesen. Jetzt sind die Fälle von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn nicht für jedermann Lokalkrimis, für mich aber schon, denn ich wohne nicht allzuweit entfernt und im aktuellen Fall wird auch ganz in der Nähe von mir ermittelt.


In einer abgelegenen und heruntergekommenen Mühle wird die Leiche von Josef Hader gefunden. Was wie ein natürlicher Tod aussieht, hat einen bitteren Beigeschmack. In der Küche der Mühle wird eine Bodenklappe gefunden, die zu einer spärlich möblierten Kammer führt. In der Kammer werden DNA Spuren einer vor 9 Jahren verschwundenen Frau gefunden, von der fehlt aber nach wie vor jede Spur.

Was ist vor 9 Jahren mit Anneke Jung passiert, wo ist sie jetzt und was hatte Josef Hader damit zu tun? Diese und noch eine Menge weiterer Fragen hält das Team der Kripo Itzehoe in Atem, denn gleichzeitig gibt es noch einen anderen Fall zu lösen.

Mehr verrate ich zum Inhalt nicht!


Romy Fölck hat es bereits zum dritten Mal geschafft, mich in den Bann zu ziehen. Nach „Totenweg“ (Band 1) und „Bluthaus“ (Band 2), schafft sie es auch mit „Sterbekammer“. „Totenweg“ kam damals als Leseexemplar vom Verlag in die Buchhandlung in der ich arbeite und die Optik und der Titel hat mich direkt neugierig gemacht. Als ich dann festgestellt hatte, dass das Buch in der Elbmarsch spielt musste ich es einfach lesen. Ein halbes Jahr später erschien dann bereits der zweite Band „Bluthaus“ und wir haben es geschafft, Romy zu uns zur Lesung einzuladen. Eine wirklich sehr sympathische Autorin und wir freuen uns, dass sie auch mit „Sterbekammer“ zu uns kommt Ende Oktober, denn wie ich beim Lesen festgestellt habe, werden Haverkorn und Paulsen im Zuge der Ermittlungen auch nach Dithmarschen geführt, wo ich wohne und arbeite. Schafstedt ist zwar nicht um die Ecke, aber Heide spielt auch eine winzig kleine Rolle 😉.

Neben den beiden zu lösenden Fällen gibt es natürlich noch das Privatleben von Bjarne und Frida. Auch wenn die Bücher immer in sich abgeschlossen sind, empfehle ich die Bücher der Reihe nach zu lesen.

Neben den beiden Erzählperspektiven von Frida und Bjarne gibt es noch eine dritte Erzählperspektive: Rückblenden aus der Sicht der Verschwundenen Anneke Jung. Das steigert die Spannung extrem, da man wirklich mit ihr leidet und hofft, dass sie noch am Leben ist, aber gleichzeitig wünscht man ihr auch Erlösung, weil man weiß, was sie durchmachen muss.

Dieses Buch ist einfach wie gemacht für einen verregneten und ungemütlichen Herbsttag mit seinen Schauplätzen und der Atmosphäre – man kann’s aber natürlich auch zu jeder anderen Jahreszeit lesen 😅

Ich würde euch auch gern ein Foto mit den anderen beiden Büchern zeigen, aber meine Bücher sind seit ein paar Wochen bei meiner Mutter, die sich die Bücher als Urlaubslektüre ausgeliehen hat. Foto wird also nachgeliefert 😉


Mein Kommentar am Anfang zu Lokalkrimis ist nicht böse gemeint, aber meins sind sie leider überhaupt nicht. 🤷🏽‍♀️ Hannes Nygaard hat gerade eine Leiche vor unsere Buchhandlung in Büsum gelegt und sich bei meinem Chef über Fluchtmöglichkeiten durch die Buchhandlung informiert, aber irgendwie reizt mich so etwas gar nicht.

So ganz grundsätzlich lese ich aber gern Krimis (für einige sind die ja schon immer irgendwie Lokal: Fitzek spielt meist in Berlin und könnte von Berlinern als Lokalkrimi bezeichnet werden, genauso wie Nele Neuhaus im Taunus.) Leider tue ich es viel zu wenig. Wie die meisten von euch ja wissen, lese ich viel New Adult, Jugendbuch und Fantasy, aber ich habe durchaus auch meine Lieblings- Krimiautoren und wenn da etwas Neues erscheint, wird alles andere liegen gelassen. Ich habe alle neun Fälle von Nele Neuhaus gelesen, leider lässt die Reihe langsam nach, genauso wie Fitzek, da fand ich die alten Thriller einfach besser von ihm 😇. Wen ich liebe ist Ursula Poznanski! Ich warte seit Jahren sehnsüchtig auf den fünften Fall für Beatrice und Florin! Außerdem liebe ich Robert Galbraith alias J. K. Rowling, wobei sich da sich da auch streiten lässt, ob der vierte Band „Weißer Tod“ noch ein Krimi ist oder einfach nur ein dicker Roman um eine Detektivgeschichte gepackt 🙈. „Liebes Kind“ von Romy Hausmann hatte mich auch richtig gut gefallen (muss wohl am Vornamen liegen), denn Romy Fölck gehört definitiv auch in diese Reihe. Ich würde am liebsten direkt den vierten Fall/ Band lesen, aber ich warte lieber ein wenig auf ein Buch, als dass es einfach runtergeschrieben wird und dann „nichts taugt“.

(Ursula Poznanski könnte jetzt aber doch langsam mal ein wenig schneller schreiben, oder sich nicht immer von anderen Projekten ablenken lassen 😇😅)

Habt ihr schon einen Krimi von Romy Fölck gelesen, oder seid ihr überhaupt Krimileser? Lasst es mich in den Kommentaren wissen. Falls ihr noch nichts von ihr gelesen habt, solltet ihr das schnellstens nachholen! “Totenweg” ist bereits vor einem halben Jahr als Taschenbuch erschienen 😉

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